home · filmkritik nr.23 identität (identity)
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Identität (Identity)Identität (Identity)Identität (Identity) © Columbia Tristar

{Identität} Ein Unwetter zwingt einige Reisende, in einem entlegenen Motel die Nacht zu verbringen. Kaum sind die Logiergäste in den Zimmern untergebracht, beginnt das große Morden.

Einem Countdown gleich findet sich bei jedem Mordopfer der Zimmerschlüssel - 10, 9, 8, 7 ...

Unter den Gästen befinden sich ein Police–Officer (Ray Liotta), der einen Gefangenen transportiert, ein ehemaliger Polizist (John Cusack), der nun als Chauffeur eine zickige Schauspielerin durch die Gegend fährt, eine Nutte und andere, mehr oder weniger verdächtige Personen.

Doch bei der Suche nach dem Mörder darf man auch den zwielichtigen Motel–Besitzer nicht außer Acht lassen.

Was wie die Einleitung zu einem who had done it–Thriller nach klassichem Muster klingt, verpasst dem Zuschauer gleich zu Beginn eine Extraportion Rätselfreude.

In Gegenschnitten zur Thriller–Handlung taucht eine Pychotherapie mit einem Massenmörder auf. Doch wir sehen nur das Gesicht des Therapeuten (Alfred Molina).

Wer ist also der Psycho? Irgendein Zusammenhang zwischen der Thriller–Handlung und den Szenen von der Psychotherapie muss ja gegeben sein.

James Mangold geizt nicht mit Spuren. Doch jeder Hinweis erweist sich als Falle. Dann driftet der Thriller sogar noch in die irrationalen Dimensionen des Horror–Genres ab.

Wie groß das Vergnügen ist, oder ob die extrem unauflösbare Entwicklung des Plots zur Enttäuschung wird, hängt einzig und allein von Ihrer Spürnase ab.

Der Clevere wird von der Auflösung enttäuscht sein. Jede Dumpfnase hat den vollen Spaß – ich war begeistert.

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